Archiv für den Monat Dezember 2019

Bedeutender Heilbronner Komponist und Chorleiter – Musikwissenschaftler Lothar Heinle über Robert Edler (1912-1986)

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Lothar Heinle (Foto: Rolf Gebhardt)

Robert Edler? Für die meisten „Jungen Senioren“ im Hans-Rießer-Haus ist Edler als Chorleiter ein Begriff. Einige haben unter seinem Dirigat in Chören gesungen. So ein Besucher, der seit Jahrzehnten Mitglied des inzwischen ziemlich geschrumpften Männergesangsvereins Urbanus ist und sich noch gut erinnert an das aufregende Vorsingen bei der Aufnahme(prüfung) und wie Edler die Jugendlichen zu zusätzlichen Stimmübungen vor den sonntäglichen Chorproben verpflichtete.

Über Leben und Wirken von Robert Edler referierte der Musikwissenschaftler Lothar Heinle. 1965 in Heilbronn geboren studierte Heinle seinen naturwissenschaftlichen Interessen gemäß  Chemie, doch dann führte ihn seine Neigung zu einem Zweitstudium der Musik. Er ist als freiberuflicher Musikwissenschaftler tätig ist, dank seiner stimmlichen Begabung und Ausbildung sowie hochdeutschen „Muttersprache“ auch in Sprechrollen, wie wieder am Vorabend bei der Einführung und Erläuterung zum Weihnachtskonzert des Heilbronner Sinfonieorchesters (HSO) in der „Harmonie“ mit der New Yorker Sopranistin Janice Dixon, worauf er auch gleich  von „jungen Seniorinnen“ angesprochen wurde. Heinle ist Heilbronnern auch als Musikkritiker bekannt sowie als Zweiter Vorsitzender des Philharmonischen Chors, zu dessen 200jährigem Bestehen 2018 er eine beachtliche Festschrift vorgelegt hat.

Als Experte für experimentelle Musik sowie als Komponist fand Heinle den Zugang zu Edler im Heilbronner Stadtarchiv, wo Edler einen großen kompositorischen Nachlass der Stadt hinterlassen hat, mit dessen Sichtung Heinle betraut wurde; in der Schriftenreihe des Stadtarchivs hat Heinle ein Edler-Porträt verfasst („Heilbronner Köpfe VII“). Edlers Lieder, von denen Heinle auch Klangbeispiele zu Gehör brachte, fanden  Eingang in vielen Chorliederbüchern, und so wurde Edlers Schaffen auch jüngst gewürdigt in einem Buch über 20 Chorkomponisten in Württemberg aus fünf Jahrhunderten.

Robert Edler wurde am 1. November 1912 in Heilbronn geboren. Sein Vater war Entwerfer und Modelleur im Atelier der Firma Bruckmann und betätigte sich auch als Kunstmaler. Der junge Robert Edler wurde mit seinen Kompositionsversuchen schon früh gefördert von dem Heilbronner Kapellmeister Philipp Rypinski. Ab 1929 studierte er am Neuen Konservatorium für Musik in Stuttgart. Danach blieb, wie Heinle hervorhob, Edlers Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Heilbronn.1933 wurde er vom Stadttheater Heilbronn als Zweiter Kapellmeister verpflichtet und 1934 unter acht Bewerbern als jüngster Dirigent mit der Leitung des 1842 gegründeten  Männergesangverein „Urbanus“, aus dem Weingärtnerstand hervorgegangen, ausgewählt. 

Edlers Heilbronner Musiklaufbahn wurde unterbrochen durch den Zweiten Weltkrieg. 1941 zur Grundausbildung eingezogen kam Edler zur Gebirgsdivision nach Nordnorwegen, wo er nicht nur Musikprogramme mitgestaltete, sondern auch an neuen Kompositionen arbeitete und neben militärischen Zeichnungen auch zahlreiche kleinformatige Aquarelle von der Tundralandschaft fertigte. 1943 heiratete der Obergefreite Edler die aus Essen stammende Büroangestellte Hedwig Berta Olek (1912-2006). Nach dem Rückzug und der Teilnahme an Abwehrkämpfen in Südwestdeutschland kam Edler in die Hände der US-Armee, von der er den Entlassungsschein aus dem Militärdienst erhielt und die wichtige Arbeitserlaubnis als Dirigent. So dirigierte Edler in den ersten Nachkriegsjahren zahlreiche Musiktheateraufführungen des Heilbronner Theaters. Ab 1948 betätigte er sich als freischaffender Komponist und Chorleiter, Neben dem Heilbronner Männergesangverein Urbanus dirigierte er auch Gesangvereine in Kochendorf, Willsbach, Eschenau und Frankenbach. Bereits 1947 wurde Edler zum Kreis-Chormeister gewählt und 1951 Gau-Chormeister. Ab 1969 unterrichtete er auch an der Trossinger Hochschule für Musikerziehung. 

In den 60er und 70er Jahren kamen in der Festhalle Harmonie eine Reihe von Edlers groß besetzten Werke für Solisten, Chor und Orchester zur Aufführung. Zum 125jährigen Bestehen von Urbanus 1966 wurde Edler  mit der Komposition eines  Festwerks beauftragt, eine eindrucksvolle Uraufführung in moderner Tonsprache unter seiner Leitung mit den Nürnberger Symphonikern. Zur Feier von „600 Jahre Selbstverwaltung“ Heilbronn entschied sich Edler zur Vertonung der sperrigen „Sonette an Orpheus“ von Raine Maria Rilke,  die schließlich je zur Hälfte vom Liederkranz und eines eigens von Edler extra zusammengestellten Konzertchor, dem späteren „Madrigalchor Edler“, aufgeführt wurde. Mit diesem Madrigalchor hatte Edler danach auch bundesweit anspruchsvolle Aufführungen und spielte drei Langspielplatten ein.

Robert Edler verstarb am 14. August 1986. Er war 1970 mit der Goldenen Münze und 1982 mit dem Ehrenring der Stadt Heilbronn ausgezeichnet worden. Wie Heinle in einer Gesamtschau darlegte, sah sich Robert Edler im Chorgesang zwar schwerpunktmäßig dem Besingen von Heimat und Wein verpflichtet, doch in vielen seiner Kompositionen flossen auch – volkstümlich weniger gewürdigte – Inspirationen der Zwölftontechnik und der elektronischen Musik ein, zum Teil komponiert unter dem Pseudonym Max Orrel.

In Würde altern – vom geglückten Alter(n) – Der katholische Pfarrer Dr. Wolfgang Gramer gibt „jungen Senioren“ Bescheid

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Pfarrer Dr. Wolfgang Gramer (Foto: Rolf Gebhardt)

Älter und alt werden, das Alter – das ist den „Jungen Senioren“ im Hans-Rießer-Haus“ aus Erfahrung vertraut. Trotzdem oder gerade deswegen sind sie neugierig , wie andere – „Fachleute“ zumal – mit diesem unausweichlichen Lebensprozess umgehen, welche Einsichten und Ratschläge sie haben. Das vorgegebene Thema „In Würde altern“ mochte der Referent eher unter dem Aspekt „geglücktes Alter(n)“ betrachten:  Dr. Wolfgang Gramer aus Bietigheim-Bissingen konnte kürzlich sein goldenes Priesterjubiläum in der Diözese Rottenburg-Stuttgart feiern, er war in der Theologenausbildung tätig, war Gemeindepfarrer und in seinen letzten zehn Berufsjahren „Buschpfarrer“ in Nordwest-Argentinien. 

Dass die Menschen heute später und gesünder altern, zeigte Gramer an seinem Familienbeispiel auf. Sein Vater erlitt als 59jährigr ein Jahr vor seiner Pensionierung als Polizist einen Schlaganfall. Wolfgang Gramer selbst stellte sich mit 69, ein Jahr vor seiner Pensionierung, in der argentinischen Pampa die Frage, welche Ziele er sich für seinen Ruhestand stecken sollte. Dazu gehörte unter anderem, es fertigzubringen, mal alle 32 Beethoven-Klaviersonaten zu spielen. Gramer hat schließlich über die Musikästhetitk des Philosophen Theodor W. Adorno promoviert und auch zahlreiche Konzerte gegeben und dirigiert.

Der heute 77jährige Ruhestandspfarrer relativierte aber sogleich seinen Ehrgeiz. Sinnvolle Gestaltung des dritten Lebensabschnitts – ja! Aber gelassen und offen sein, was passiert, was auf einen zukommt. Hierzu Gramers Grundsatz: „Mein Leben ist mehr als meine Leistung!“ Man solle den Wert des Lebens, es eigenen wie des Mitmenschen, nicht an der erbrachten Leistung festmachen, denn schließlich habe jeder Mensch Wert und Würde von Gott geschenkt bekommen. Und man solle über sein Lebensschicksal (möglichst) nicht klagen. So beherzige auch er stets den Wahlspruch seiner früh verstorbenen Mutter, „Du weißt nicht, wozu es gut ist“, wenn einem Unangenehmes widerfährt. Man solle also nicht sagen, das kommt von Gott, Gott will mich prüfen, Gott straft mich. Vielmehr: „Gott ist Liebe“. Es gelte, die Spuren seiner Liebe zu entdecken, Angst vor der Zukunft zu überwinden, Widerstandskräfte aufzubauen, „denn vielleicht kann doch wieder etwas Gutes entstehen“

Gleichwohl riet Gramer, sich der Situation des Alters zu stellen. „Alles in der Natur kann altern und absterben, Pflanzen und Bäume, so auch der menschliche Körper und möglicherweise der Geist.“ Natürlich versuche der Mensch heute, den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten oder zu verlängern. Doch schließlich habe alles ein Ende, auch das schönste und verdienstvollste Leben. Da wäre es schön, wenn man sich in geeigneter Form auf das Ableben, das Sterben vorbereite, auf den letzten Gang. Da sei bei unheilbarer Krankheit wohl die Intensivstation der Klinik nicht der beste Ort, eher das Hospiz, eine segensreiche Einrichtung, wo viele Todgeweihte noch eine für sie wunderbare Zeit verbringen konnten und können. Die Fortschritte der modernen Medizin seien gewaltig, vor allem auch die Tatsache, dass man vor einem qualvollen Sterben eigentlich keine Angst mehr zu haben braucht. Das Ende des irdischen Lebens ist nun mal unvermeidbar. Was danach kommt? Menschen mit Nahtod-Erfahrung haben, so Gramer – „das wunderbare Licht geschaut, im Tod Gott von Angesicht zu Angesicht“: die christliche Verheißung vom ewigen Leben.

Doch bevor es so weit ist, wollen wir noch leben, auch noch was erleben. Im Alter sind einem andere  Dinge wichtig als in der Jugend und im prallen Leben. Man müsse bereit sein, dem Alter Tribut zu zollen, Grenzen akzeptieren, meinte Gramer, der heute nicht mehr den Heilbronner Weg machen will und nicht wie eine „Pistensau“ mit Skiern die Hänge herunter brettern. sondern sich an den kleinen Dingen des Leben erfreuen, schöne Aussichten genießen und die Wunder der Natur entdecken und wertschätzen. Im Alter sei halt „Maßhalten“ angesagt, auch beim Essen und Genießen, aber dabei solle man es sich auch nicht unnötig schwer machen. Man soll erkennen, was einem gut tut, mehr Erholung als Anspannung suchen. Und wohl den Großeltern, die bei ihren Kindern und Enkelkindern erleben, wie das Leben weiter geht.

Wolfgang Gramer hatte aber auch konkreten Empfehlungen parat: „Dankbar  rückwärts – mutig vorwärts – gläubig aufwärts!“ Und dann die „fünf  L: lachen, laufen lernen, lieben, loslassen!“ Der Mensch hat keineswegs „nichts zum zum Lachen“, sondern er kann lustig und lebensfroh sein, von Herzen lachen. Er sollte laufend unterwegs sein, sich viel an frischer Luft bewegen. Es ist nie zu spät zum Lernen, zu neuen Erkenntnissen zu kommen, aufzuspüren , was andere umtreibt. Liebe ist die eigentliche Kraftquelle des Lebens; Empathie, Achtsamkeit  und Zärtlichkeit kann auch im Alter  noch wachsen, und sich annehmen. Loslassen schließlich will gelernt sein, ist hilfreich gerade im Alter, „wo,man nicht mehr muss.“

Wolfgang Gramer erfreute die „Jungen Senioren“ am Anfang, in der Pause und zum Schluss noch mit Liedern am Klavier und zur Gitarre, wobei in guter Adventssimmung fast alle gerne mitsangen.

Um das Weihnachtsfest ranken sich viele Riten – Pfarrer Steven Häusinger (nicht nur) über die Geschichte des Weihnachtsbaums

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Pfarrer Steven Häusinger (Foto: Rolf Gebhardt)

Am Tag nach dem ersten Advent finden die „Jungen Senioren“ im Großen Saal des Hans-Rießer-Hauses in der rechten Ecke einen großen traditionell geschmückten erleuchteten Weihnachtsbaum vor. Da trifft es sich gut, dass der Heilbronner Pfarrer der evangelischen Nikolai- und Wartberg-Kirchengemeinde, Steven Häusinger, einen Streifzug durch die Geschichte des Weihnachtsbaums anbietet. Der uns so selbstverständliche und vertraute Weihnachtsbaum hat nämlich eine durchaus interessante Herkunfts- und Entstehungsgeschichte – eng verknüpft mit der des Weihnachtsfestes.

Weihnachten ist nun mal das christliche Fest zur Feier der Geburt von Jesu Christi. Doch wann Jesus tatsächlich geboren ist, entzieht sich der historischen Überlieferung, bekannte Häusinger. Die frühen Christen verlegten die Feier auf das hergebrachte jüdische Lichterfest Chanukka im Dezember und verlegten die Taufe Jesu auf den 7. Januar, heute noch das eigentliche Weihnachtsfest der orthodoxen Christen. In der Antike wurde sowieso am 25. Dezember die Wintersonnenwende gefeiert,  dazu im vorderasiatischen Raum die Geburt des indischen Lichtgottes Mithras und bei den Römern ein Fest zu Ehren des Gottes Saturn am Tag Sol Invictus. Die römischen Päpste wollten diese heidnischen Kulte verdrängen durch das Fest zur Feier der Geburt Christi, das spätestens unter Papst Liberius 354 am 25. Dezember begangen und 381 auf dem 2.Konzil von Konstantinopel von Kaiser Theodosius für allgemein gültig erklärt wurde. Und bei der Ausbreitung des Christentums über die Alpen nach Norden wurde die Christi-Geburtsfeier an Stelle der altgermanischen Sonnwendwendfeier, dem Julfest, am 25. Dezember übernommen. Das Wort Weihnachten selbst ist belegt seit dem 12. Jahrhundert, als ein Gedicht des fahrenden Sängers Spervogel entdeckt wurde, in dem der mittelalterliche Plural „zeden wihen nahten“ – „in den heiligen Nächten“ – vorkam.

Was den „Weihnachtsbaum“ anbetrifft, so gab es von jeher in unterschiedlichen Kulten „heilige Bäume“, wurden Bäume als Symbol des Lebens verehrt. Konnte ein geflochtener Zweig das Zepter des Mächtigen symbolisieren, so dann auch in christlich-jüdischer Tradition die Dornenkrone des Gekreuzigten und letztlich auch das Kreuz. Wie Häusinger darlegte, war es in jener frühmittelalterlichen Zeit, als nur Wenige lesen und schreiben konnte, üblich, Geschichten in Bildern zu vermitteln. Und so gab es mindestens schon im 14. Jahrhundert Krippenspiele während der gottesdienstlichen Christi-Geburt-Feier.

Ein geschmückter Weihnachtsbaum ist seit dem 16.Jahrhundert belegt und wurde vor etwa 150 Jahren allgemein üblich. Der Weihnachtsbaum erfuhr dabei immer wieder Bezüge zum „Paradiesbaum“, in biblischer Überlieferung der Baum der Erkenntnis von Adam und Eva, und für die verbotene Frucht kam der Apfel ins Spiel. Äpfel waren in früheren Jahrhunderten in hiesigen Gefilden eine Rarität und wie Nüsse als Winterfrucht begehrt. Und so war ein Apfel erster Schmuck am Weihnachtsbaum und erstes Geschenk, alsbald erweitert um Zuckerzeug und Zierrat und insbesondere Kerzen als Symbol des Lichts, das mit der Geburt Jesu Christi in die Welt gekommen ist. Weihnachten mit Weihnachtsbaum wurde also gefeiert am Weihnachtstag, dem 25. Dezember, nach Ablauf der als Fastenzeit geltenden Adventszeit zur Vorbereitung auf die Ankunft Jesu. Die „Bescherung“ von Geschenken – als Symbol für das Geschenk Gottes in seinem Sohn – geschah ursprünglich in den dunklen Morgenstunden, doch dies verschob sich überwiegend mit der gottesdienstlicher Feier zunehmend auf den Abend zur „heiligen Nacht“.

Wenn man bedenkt, dass dem Sinn nach Weihnachten ein dezidiert christliches Fest war, so ist es heute mehr oder weniger zu einem Familienfest geworfen, bei dem in der Regel die Feier von Christi Geburt (fast) keine Rolle spielt, wenngleich zu Weihnachten – im guten alten Bruch – die Kirchen so voll wie sonst nie sind. Weihnachtsbäume werden in aller Regel in deutschen Wohnzimmern zu und am Heiligen Abend geschmückt und illuminiert. Im öffentlichen Raum werden Christbäume aufgestellt und geschmückt bereits (spätestens) zum 1. Advent, gibt es Prachtexemplare auf großen Plätzen und vor markanten Gebäuden und vor allem – in kleinerer  Ausführung, und mit und ohne Schmuck – in Geschäften und rund um die Buden auf den Weihnachtsmärkten. Für Häusinger ein Grund, den ausufernden  Weihnachtsrummel zu thematisieren.

„Der Konsumrausch scheint zur eigentlichen Religion unserer Zeit zu werden“, meinte er. Durch subtile Werbung und Angebote würden immer neue Wünsche geweckt. Viele Bürgerinnen und Bürger suchten in dieser verworrenen Welt ihre Zufriedenheit im Konsum. Der moderne Mensch sei zunehmend auf der Suche nach individuellem Glück und persönlicher Erfüllung, die man aber kaum nachhaltig im Einkaufserlebnis finden könne. Vielmehr mangele es in unserer Gesellschaft an Gemeinsinn und persönlichem Miteinander.

Gerade die Weihnachtsmärkte – auch wenn sie von frohen Weihnachtsliedern beschallt werden – täuschten darüber hinweg, wie weihnachtliche Lichter ehemals die verschneiten Winterdörfer verzauberten und der durchweg armen Bevölkerung ihre Sehnsucht nach besseren Lebensbedingungen bedienten.