Archiv für den Monat Januar 2021

Mühlen als Wiege der Heilbronner Industrie

Hans-Ulrich Dollmann über die Mühlenwirtschaft im 19. Jahrhundert

„Heilbronner Mühlen als Keimzelle der Heilbronner Industrie“. Dieses Thema stand bereits im April 2020 im Programm der „Jungen Senioren“. Wegen des Corona-bedingten Lockdowns musste dieser Vortrag von Hans-Ulrich Dollmann leider ausfallen und wurde jetzt für Februar 2021 neu angesetzt. Und wieder wurde es wegen eines erneuten Lockdowns aufgrund der verschärften Corona- Pandemie nichts mit der Präsenzveranstaltung im Hans-Rießer-Haus. Um dennoch diesen Rückblick auf jene Blüte der Heilbronner Wirtschaft nun nicht zu unterschlagen, sei hier Dollmanns vorgesehene Powerpoint-Präsentation textlich in wesentlichen Teilen nachvollzogen.

Heilbronn war bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hauptsächlich eine Stadt des Handels und des Weins. In der Mitte des 19. Jahrhunderts galt Heilbronn als „Liverpool Württembergs“ und war noch um 1900 – mit 9000 Arbeitern in 58 Fabriken bei 35 000 Einwohnern – die bedeutendste Industriestadt des Königreichs, noch vor Stuttgart, konstatiert Dollmann, der als Rektor des Elly- Heuss-Knapp-Gymnasiums lange Zeit auch geschäftsführender Schulleiter in Heilbronn war. Den eigentlichen Aufschwung hatte Heilbronn Kaufleuten zu verdanken, die verstärkt Mühlen erwarben. Anfang des 20. Jahrhunderts kam ein Drittel der Speiseöl-Erzeugung im Deutschen Reich aus Heilbronn.

1931 wurde Hagenbucher als bedeutendster Betrieb der Ölmüllerei in Deutschland bezeichnet. 1953 fand die Ölproduktion ihr Ende. Nach einem Vergleichsverfahren 1957 übernahm die Stadt die Liegenschaften. Die Gebäude der ehemaligen Hauberschen Mühle wurden gesprengt und zur Grünanlage. Bestehen blieb lediglich der Hagenbucher Ölsaatenspeicher, für den ein halbes Jahrhundert lang nach einer geeigneten Verwendung gesucht wurde – bis dann 2005 der Plan für ein Sciene-Center reifte und der innen total umgebaute Hagenbucher 2009 zum Zentrum der von der Schwarz-Stiftung initiierten „Experimenta“ wurde: Rechtzeitig zur Bundesgartenschau 2019 entstand mit dem Neu- und Erweiterungsbau und dem spektakulären Science Dome mit einzigartiger Experimentier- und Erlebniswelt das bedeutendste Science-Center Deutschlands und neues Wahrzeichen Heilbronns.

Dollmann bringt altbekannte Heilbronner Namen ins Spiel. Da ist als ältester Georg Friedrich Rund zu nennen, 1701 geboren, der 1727 in die Speditionsfirma Pfeil einheiratete, 1759 die Hammermühle auf dem Hefenweiler übernahm, die dann von den Schwiegersöhnen Georg Friedrich Mertz und Alexander Orth (von der Orthschen Mühle) sehr erfolgreich weitergeführt wurde. In der dritten Generation betrieben Christian Mertz (1772-1824) und Georg Orth (1774-1831) noch die Bleiweiß-Fabrik am Rosenberg. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Familie Mertz alleiniger Inhaber der Firma. Nach Erwerb der Essig- und Hefefabrik Lindenmeyer 1887 verlagerte sich 1919 der Stammsitz in die Nordstadt in das fünfstöckige Gebäude der ehemaligen (1884 gegründeten) Löwenbrauerei. Heute befindet sich an der Stelle der Lindenmeyerschen Hefefabrik ein Lidl-Markt. Eine auf Essig und Malz spezialisierte Fima Rund – von Friedrich Mertz geführt – gibt es heute in Öhringen. In Heilbronn gibt es in Neckarnähe noch die vor mehr als zwei Jahrhunderten gebaute Mertz-Villa, ein klassizistisches Gebäude in verwunschen anmutender Parkanlage, an ein New- Media-Haus vermietet.

Schließlich die „Papierstadt Heilbronn“. Seit 1570 ist das Papiermacherhandwerk in Heilbronner Mühlen nachweisbar. Die Abkehr vom traditionell handgeschöpften Papiermachen erfolgte fast gleichzeitig durch die Konkurrenz der Gebrüder Moritz und Adolf Rauch mit Gustav Schaeuffelen. Als erste begannen 1825 die Rauchs in Württemberg eine maschinelle Papierproduktion mit eingeführter englischer Technologie, misstrauisch beobachtet vom benachbarten Haus Schaeuffelen. Hier baute der Mechaniker Johann Jakob Widmann 1829/30 die erste in Süddeutschland konstruierte Papiermaschine. Widmann machte sich alsbald – im heutigen Widmannstal – selbstständig, doch seine Papiermaschinenproduktion ging bankrott. Aber die Papierfabriken von Rauch und Schaeuffelen gewannen weltweite Bedeutung.
Nach der Übernahme von Schaeuffelen durch Rauch 1924 entstand in Heilbronn das größte Feinpapierunternehmen Deutschlands, doch 1942 musste die Produktion wegen Rohstoffmangel aufgegeben werden. Nach dem Krieg spezialisierte sich die Firma Rauch auf den Papiergroßhandel. 1988 fusionierte die Firma zur Papier-Union GmbH, und Mitinhaber Stefan Georg Eduard Feyerabend (1932- 2019) zog mit nach Hamburg. Gleichwohl gibt es in Heilbronn noch eine Reihe von Papierverarbeitern mit langer Geschichte, so Landerer (1837); Berberich (1863), Bayer & Schneider (1877) und Kuvert Mayer (1877).

Vom Leben in den 70er Jahren in Heilbronn

Stadtarchiv-Direktor Prof. Dr. Christhard Schrenk macht diese Zeit lebendig

Mit der Zeit vor 40 bis 50 Jahren speziell in Heilbronn konfrontiert zu werden, dürfte für die „Jungen Senioren Heilbronn“ durchaus reizvoll sein. Deshalb wurde auch das Thema „Heilbronn in den 1970er Jahren“ in das Programm aufgenommen. Doch der im Januar im Hans-Rießer-Haus vorgesehene Vortrag von Prof. Dr. Christhard Schrenk, Direktor des Stadtarchivs Heilbronn, musste leider auch wegen der Reglementierungen aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. 

Nachdem Schrenk vor einem Jahr bei den „Jungen Senioren“ das Leben und Geschehen der 60er Jahre in Heilbronn dargelegt hatte, so wollte er nun dieses Mal Erinnerungen an die70er Jahre wecken. Grundlage dafür die 2014 initiierte Reihe „Wissenspause“ im Deutschhof,  wo 2018 die 1970er Jahr an der Reihe waren. In zehn „Wissensgesprächen“ hatte Schrenk ausgewählte Zeitzeugen eingeladen und selbst bestens vorbereitet und gut vertraut mit den Fakten kenntnisreiche Fragen gestellt. Zur Dokumentation hat das Stadtarchiv ein reich bebildertes Buch herausgegeben und Schrenk selbst dazu ein ausführliches Resümee verfasst, das diese Zeit der jüngeren Stadtgeschichte prägnant lebendig werden lässt.

„Das zentrale innerstädtische  Handlungsumfeld in den Jahren um 1970 war die Entwicklung von Heilbronn zur Großstadt und zum Oberzentrum der Region,“ stellt Schrenk heraus. Es kam zu den Eingemeindungen von Klingenberg (1970), Kirchhausen (1972), Biberach (1974) sowie Frankenbach und Horkheim (1974). wodurch die Einwohnerzahl von Heilbronn, die sich mit kommunalpolitischen Anstrengung als kreisfreie Stadt (Stadtkreis) behauptete, (auch durch Zuzug)  auf 117 000 kletterte (sowie 5000 bis 6000 Angehörige der US-Armee). Durch die Eingemeindungen kam es zur Ausweisung neuer begehrter Wohn- und Gewerbegebiete. Für Schulen wurden in den 70er Jahren 100 und für Sportstätten 75 Millionen DM aufgewendet. 

„Alles in Heilbronn sollte modern und verkehrsgerecht werden“, so Schrenk. Das Heilbronner Verkehrsamt warb für die Stadt mit dem Slogan „Heilbronn im Schnittpunkt europäischer Autobahnen“: die neuen Autoahnen Richtung Mannheim, Würzburg und Nürnberg. In der Innenstadt wurden Fußgängerzonen und an der Allee Fußgängerunterführungen errichtet, 1971 unter der Festhalle Harmonie eine Tiefgarage, und weiter nördlich das Shoppinghochhaus mit Hotel und dem Südfunk-Regionalstudio Heilbronn. Der autofreie Rathausplatz ermöglichte dort die Einführung eines Wochenmarktes sowie Weindorf und Weihnachtsmarkt. 1969 wurde das Kaufhaus Merkur und 1970 das alte Theater gesprengt. Das alte Stadtbad am Wollhausplatz wurde 1972 abgerissen. Hier erfolgte 1975 die Erweiterung des neuen Wollhauszentrums mit vorgelagertem Busbahnhof. Unweit vom Kaufhaus Horten entstand der Kaufhof. Heilbronn sollte eine attraktive Einkaufsstadt werden.

Entscheidend bestimmt wurde das gewollte großstädtische Wachstum durch Oberbürgermeister Dr. Hans Hoffmann (1967-1983), mehr Stadtmanager als Stadtrepräsentant, „rational und emotionslos“, wie ihn Zeitzeugen erlebten. Schrenk erinnert auch an den Ersten Bürgermeister Dr. Karl Nägele und dessen Nachfolger 1974 Ministerialrat Dr. Manfred Weinmann, an die Finanzbürgermeister Hermann Bosch (1970-1977) und Peter Giebler (1977-1981), Sozial- und Kulturbürgermeister Erwin Fuchs (1964-1979 und Baubürgermeister Herbert Haldy (1971-1983). Bei den Gemeinderatswahlen 1971 und 1975 erreichte die SPD die Mehrheit. Schrenk verweist auf damals bekannte Politiker: Entwicklungshilfeminister Dr. Erhard Eppler (SPD), der mit 50,5 % der Erststimmen das Heilbronner Direktmandat gewann; Egon Susset (CDU), der über die Landesliste und 1976 per Direktmandat ins Parlament kam und Dieter Spöri (SPD) über die Landesliste; die Landtagsabgeordneten Günter Erlewein (SPD) und Ulrich Stechele (CDU).

Politisch waren die 70er Jahre ziemlich wechselvoll, wie Schrenk in einem nationalen  Exkurs aufzeigt: Koalitionsregierung von SPD und FDP unter Kanzler Willy Brandt (mit den Ostverträgen), sein Rücktritt wegen der Guillaume-Affäre, Kanzlerschaft von Helmut Schmidt (mit Nato-Doppelbeschluss). Hinzu kamen wirtschaftliche Probleme: Ölkrise, steigende Preise und Arbeitslosenzahlen. 

In dieser Zeit verlor Heilbronn zahlreiche Betriebe, so Flammer, Wolko, Tscherning und Bruckmann, durch Wegzug Dautel und die Zuckerfabrik, dessen Gelände frei wurde für Wohnhochhäuser. Während das Neckarsulmer Audi-Werk verzweifelt aber erfolgreich gegen die Schließung kämpfte („Marsch der 700“ zum Heilbronner Marktplatz 1975), glänzte Telefunken an der Theresienwiese in der Halbleitertechnik mit 7000 Beschäftigten. Und es entstand die größte Weinkellerei Württembergs durch Zusammenschluss der Genossenschaften Heilbronn, Erlenbach und Weinsberg. Generell bahnte sich in den 70er Jahren der Wandel vom produzierenden Gewerbe zum Dienstleistungssektor an, konstatiert Schrenk, und nicht zuletzt erinnert er auch an die damalige Hoch-Zeit des Heilbronner Fußballs in der 2. und 3. Liga.

Gegebenenfalls wird Stadtarchiv-Direktor Prof. Dr. Schrenk bei passender Gelegenheit doch noch seinen Vortrag „Heilbronn in den 70er Jahren“ bei den “Jungen Senioren“ halten (mit Bildmaterial) und mit ihnen Erinnerungen austauschen. 

Kirchliches Mottowort 2021: Barmherzigkeit

Der neue Heilbronner Prälat Ralf Albrecht legt die Jahreslosung aktuell aus

Es ist guter Brauch bei den „Jungen Senioren“, dass der Heilbronner Prälat die Programmreihe im neuen Jahr eröffnet und dabei die Jahreslosung auslegt. So geschehen auch vor einem Jahr (13. Januar 2020) von Prälat Harald Stumpf, der bei dieser Gelegenheit auch nach acht Jahren im Amt des Regionalbischofs sein vorzeitiges Ausscheiden mit 62 aus gesundheitlichen Gründen bekanntgab. Kurz zuvor (am 10. Januar) hatte die württembergischen Kirchenverwaltung Stumpfs Antrag auf vorzeitigen Ruhestand genehmigt, und noch am gleichen Tag hatte – um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten – der Landeskirchenausschuss den Dekan des Kirchenbezirks Nagold, Ralf Albrecht, zum neuen Prälat des Sprengels Heilbronn gewählt.

Ralf Albrecht, seit 1. September  2020 neuer Heilbronner Prälat, erklärte sich auch gerne bereit für die Auftaktveranstaltung der „Jungen Senioren“ am 11. Januar im Hans-Rießer-Haus. Doch der Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie machte diese Präsenzveranstaltung zunichte. Prälat Prälat Albrecht ist  jedoch in seinem Neujahrsbrief 2021 dezidiert auf die ökumenische Jahreslosung 2021 in dieser so ungewöhnlichen aktuellen Situation eingegangen: „Seid barmherzig, wie auch Euer Vater im Himmel barmherzig ist: „(Lukas 6/ 36)  

„2020 hat uns zum Teil eindrucksvoll  und zum Teil verunsichernd gezeigt, wie wenig wir Menschen Zukunft und Planung  in der Hand haben.“ So Albrechts Einführung und er folgert, dass deshalb die Stimmung zwischen Angst und Aufbegehren wechselt. In dieser „alles andere als eine herzergreifend frische und hoffnungsvolle Perspektive“ sei, bringe die Jahreslosung „unser Leben mit Herzenswärme, mit Güte und mit Zuversicht in Verbindung.“ 

„Und das brauchen wir: Barmherzigkeit! Barmherzigkeit miteinander. Wenn die Einschränkungen noch nicht aufhören. Wenn so vieles ungewohnt bleibt und wir voneinander Abstand halten – und das aus gutem Grund. Es ist sogar Teil unseres  barmherzigen Handelns. Wir achtcn aufeinander, indem wir bestimmte altgeliebte Gewohnheiten gerade immer noch zurückstellen. Indem wir auf Tätigkeiten verzichten, für die wir uns sonst Zeit und Freiheit genommen haben.“ Prälat Albrecht hebt hervor, „dass Gottes Güte bildlich gesehen für uns ‚Ent-Lastung‘ bedeutet: ‚Er-Barmen‘, und dass Gott ein Herz für unsere Last hat: ‚Barmherzigkeit‘.“ Dass Gott  barmherzig ist, ist für Albrecht „der Anfang von allem. Daraus kriegen wir die Kraft, Lasten anderer zu tragen – also barmherzig zu sein.“  Und er folgert, weil Gott die größte Last der Welt aufs Herz nimmt: „Was war, muss und kann mich nie mehr beeindrucken. Was kommt, braucht und darf mich nicht schrecken. Durch Gottes Erbarmen geht mir das Herz auf.“

Und so hat Albrecht alle Lastenträgerinnen und Lastenträger im Blick und spricht ihnen „ganz hohe Anerkennung und Dank“ aus. „Als ihr  neuer Prälat bin ich in den ersten Monaten  meiner Amtszeit sehr, sehr beeindruckt von dem, was hier in der Region und weit darüber hinaus an Herzt verschenkt wird.“

Dass Ralf Albrecht ein Geistlicher ist, der es liebt, auf die Menschen offen zuzugehen, sagte Landesbischof Otfried July bei dem im Kirchenfernsehen übertragenen festlichen Gottesdienst zur Einführung von Albrecht in das Amt des Heilbronner Regionalbischofs am 13. September 2020. Wegen der Hygiene-Bestimmungen infolge der Corona-Krise fand der Einführungsgottesdienst nicht in der Heilbronner Kilianskirche statt, sondern auf dem Heilbronner Gaffenberg, wo – so der Landesbischof – viele Jugendliche für Gemeinschaft und Glauben sensibilisiert worden sind.

In der Predigt zu seiner Amtseinführung bezog sich der neu geweihte Prälat auf das Bibelwort, dass jede und jeder von Gott besondere Gaben empfangen hat, die sie/er in die Gemeinschaft einbringen kann, dass als nicht eine(r) alles schaffen kann. Der Kirche als Institution sei es aufgetragen, zu verwalten und zu gestalten, mit Transparenz und Fleiß, gute Haushalterschaft zu wahren, aber über das Ökonomische an der Einheit der Kirche zu arbeiten, die Vielfalt als versöhnte Verschiedenheit zu verstehen und über Ungerechtigkeiten nicht hinwegzusehen. 

Prälat Albrecht sagt von seinem Amt: „Wir Prälaten repräsentieren, predigen, visitieren und sind mit Pfarrstellen-Besetzungen beschäftigt“. Er sitze einmal in der Woche mit dem Oberkirchenrat am Tisch, habe eine Dolmetscher-Funktion zwischen  Kirchenleitung und Kirchenvolk. Der Heilbronner Regionalbischof ist zuständig für14 Kirchenbezirke zwischen Unterland und Hohenlohe, mit 483 000 Kirchenmitgliedern in 365 Kirchengemeinden.

Ralf Albrecht, am 29. Juli 1964 in (Leonberg-)Höfingen geboren, begann seine Pfarrerslaufbahn bereits in der Prälatur, als Vikar in Hausen an der Zaber. Er war von 1994-97 Studienassistent am Tübinger Albrecht-Bengel-Haus, dann zehn Jahre Gemeindepfarrer in Rielinghausen (Dekanat Marbach), in Stellenteilung mit seiner Frau Christa geb. Waldmann (das Pfarrersehepaar hat drei Kinder), und seit 2007 Dekan des Kirchenbezirks Nagold. Seit 2008 war Albrecht Vorsitzender der pietistischen Christusbewegung „Lebendige Gemeinde“, seit 2013 gewähltes Mitglied der Landessynode für die LG, ein Amt, das er mit der Prälaten-Bestellung aufgab: „Ich will der Prälat aller sein.“